judithinpeking

24.08.-20.12.2009
 

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Seesterne...

31.8.09 17:16, kommentieren

1. Woche: Eine Explosion

Die erste Woche explodiert beinahe von den vielen Eindrücken. Viele Sehenswürdigkeiten, die wir die nächsten Wochen nach und nach abklappern. Style ohne Ende. Lässig hängen den jungen Chinesen die ipods um den Hals. Handys sind meistens chinesische Varianten des iphones. Bunte Poloshirts, angesagte Labels und gestylte Frisuren schmücken die vollen, aber sehr modernen U-Bahnen. Die Stadt hat unzählige Shopping-Center mit allen Marken, mal echt mal unecht. Der Verkehr ist ein Abenteuer. Als Fußgänger gilt nur eine Regel: Niemals gucken, ob ein Auto angerast kommt. Denn, wenn der Fahrer sieht, dass du ihn gesehen hast, hält er nicht an. Denkt er, du siehst ihn nicht, bremst er. Fast logisch, oder? Das Essen ist ein Genuss. Da ich bis jetzt drei Worte chinesisch kann („hallo“, „danke“, „brauch ich nicht“), ist es bei jedem Bestellen eine kleine Überraschung, was auf den Tisch kommt. Lecker war es immer. Auch der Seestern und das Vogelnest (okay, mehr zähle ich nicht auf. Das klingt unappetitlich.) Abends weggehen ist auch cool. In den Clubs ist viel los und Getränke sind günstig. Dachterrassen oder schöne Innenhöfe von Bars machen die stylische Ambiente aus. Und, was macht die Schule? Das Praktikum an der deutschen Botschaftsschule geht ab morgen los. Alles, was ich bisher sagen kann ist: vielversprechend! Ich bin gespannt auf das Praktikum...

31.8.09 17:10, kommentieren

Eine 15 Millionen-Stadt mit bunter Vielfalt

27.8.09 16:49, kommentieren

Angekommen

Viele liebe Grüße aus Beijing...

Ich bin angekommen! 10 Flugstunden. Ein Gesundheitscheck auf Schweinegrippe am Flughafen. Eine stickige Busfahrt in die City, die für uns plötzlich auf einer Schnellstraße endete. Mit Mühe und Not flüchteten wir mit unseren etwa 35kg Gepäck auf den nächsten Bürgersteig. Eine kuriose Taxisuche, weil der erste Fahrer überzeugt war, Koffer könnte man nur hochkant in den Kofferraum stellen. Mit dieser Technik passte nicht ein Koffer von uns in das gesamte Taxi, weshalb der Fahrer uns leicht ärgerlich stehen ließ. Der nächste wusste, dass man Koffer in den Kofferraum auch legen kann. Damit passten beide Koffer und wir in das Taxi.

Sieben Minuten später standen wir vor unserer neuen Haustür in Beijing, Silvi (meine Mitpraktikantin) und ich. Im Hausflur ist es düster und dreckig. Kabel laufen durcheinander und Stromkästen hängen schief an den untapezierten Wänden. Unsere Vermieterin, eine liebe kleine Chinesin öffnete die Wohnungstür. Unser zu Hause für die nächsten Monate. Schon der erste Blick verriet, dass der Zustand der Wohnung im Kontrast zum gesamten übrigen Haus steht. Frisch renoviert. Hell tapeziert. Neu und modern eingerichtet. Außerdem eine Top-Lage in der Stadt. Wie von der Chinesin versprochen. Erleichtert atmen wir auf. Angekommen in Beijing! Und nach 40 schlaflosen Stunden geht´s endlich ins Bett...

25.8.09 22:33, kommentieren